10 November 2012 - 20:30

Der Automobilzuliefer- und Rüstungskonzern Rheinmetall AG beabsichtigt nach Informationen der Bundesregierung, im Laufe der kommenden zehn Jahre etwa 1200 Radpanzer vom Typ "Fuchs" für Algerien zu produzieren.

Der Automobilzuliefer- und Rüstungskonzern Rheinmetall AG beabsichtigt nach Informationen der Bundesregierung, im Laufe der kommenden zehn Jahre etwa 1200 Radpanzer vom Typ "Fuchs" für Algerien zu produzieren.

Die Fahrzeuge sollen in Algerien hergestellt und angeblich nur im Inland eingesetzt werden.

Laut einem SPIEGEL-Bericht genehmigte die Bundesregierung seit Anfang 2011 zusätzlich die Lieferung von 54 „Fuchs“-Panzern für 195 Millionen Euro sowie Geländewagen und Lkw im Wert von 286 Millionen Euro.

Das börsennotierte Unternehmen Rheinmetall machte 2011 einen Umsatz von 4 Milliarden Dollar, die Hälfte davon in der Rüstungsbranche.

Die Bundesregierung gerät wegen verschiedene Pläne der Rüstungsindustrie für umstrittene Waffenlieferungen in Unruheregionen erneut unter Druck.